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Wärmeübertragung in der Sauna

am Beispiel einer 90 °C Saunakabine

Die Wärmeübertragung in der Sauna erfolgt nicht nur über die aufgeheizte Luft, sondern auch über die Holzflächen der Wände und der Decke. Die Art der Wärmeübertragung wird unterschieden in Wärmeleitung, Wärmeströmung und Wärmestrahlung. 

Die Wärmeleitung wird auch Konduktion genannt und setzt den direkten Kontakt zwischen zwei Körpern oder Stoffen voraus. Die warme Saunabank überträgt die Wärmeenergie auf den kühleren Körper des Saunierenden. 

Bei der Wärmeströmung, auch Konvektion genannt, findet die Wärmeübertragung dadurch statt, dass die strömende Luft die Wärmeenergie von den Ofensteinen aufgenommen hat, an die Decke steigt und im Herabsinken die aufgenommene Energie an die Badenden abgibt. Es besteht also kein direkter Kontakt zwischen zwei Körpern, sondern ein weiteres flüssiges oder gasförmiges Medium – hier die Luft, ist erforderlich. 

Für die Wärmestrahlung (Radiation) gilt das Grundprinzip, dass jeder ausreichend erwärmte Körper eine Wärmestrahlung in Form von elektromagnetischen Wellen erzeugt. Diese Infrarotstrahlung wird vom Saunagast als Wärme wahrgenommen. Die erwärmte Saunadecke kann  durchaus eine Wärmestrahlung von ca. 100 °C erzeugen. 

Grundsätzlich ist die Richtung der Wärmeübertragung immer von warm nach kalt. In der Saunakabine ist der menschliche Körper auf der Saunabank der kühlste in der Kabine. Die Wärmeübertragung hat das Ziel, die Temperaturunterschiede verschieden warmer Körper auszugleichen. Das bedeutet in letzter Konsequenz, dass der Gast nach rund 15 Minuten erfahrungsgemäß die Saunakabine verlässt, einfach weil ihm zu warm ist.

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